Maßstäbe in puncto Nachhaltigkeit: Spanische Fliesen

Keramikfliesen aus Spanien verbinden ästhetische Vielfalt mit nachhaltiger Wertschöpfung. Von der Auswahl verantwortungsvoller Rohstoffe über energieeffiziente Fertigungsprozesse bis hin zu recycelbaren Produkten setzen spanische Fliesenhersteller in der Branche hohe Maßstäbe (Quelle und Fotos: Tile of Spain).
TILE OF SPAIN
Merkmale
Im Dachverband „Tile of Spain-ASCER“ organisierte spanische Fliesenhersteller
Fakten
Nachhaltig, langlebig und recyclingfähig
Entsprechend der Umweltproduktdeklarationen (EPDs)
Spanische Fliesen – ökologisch sinnvoll
Nachhaltige Baumaterialien bieten viele Vorteile: Sie reduzieren Umweltbelastungen, verbessern den Wohnkomfort und helfen, Kosten zu sparen. Spanische Keramikfliesen sind ein idealer Partner für Projekte, die auf Dauerhaftigkeit setzen. Sie sind äußerst langlebig, recyclingfähig, haben einen geringen Wartungsaufwand und tragen zu einer optimalen Innenraumqualität bei.
Natürliche Rohstoffe
Keramikfliesen aus Spanien bestehen hauptsächlich aus den natürlichen Rohstoffen Ton und Wasser, die in unmittelbarer Nähe zum Abbauort verarbeitet werden. Sie sind widerstandsfähig, strapazierfähig und geben weder bei der Herstellung noch bei der Nutzung Schadstoffe ab. Das ist perfekt für alle, die Wert auf ein gesundes Wohnumfeld legen. Außerdem können spanische Fliesen zu einem großen Teil recycelt und wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Das ermöglicht eieine effiziente Ressourcennutzung und verringert Abfall.
Nachhaltige Produktion
Die im Dachverband „Tile of Spain-ASCER“ organisierten spanischen Fliesenhersteller richten sich seit Jahrzehnten nach strengen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards. Sie investieren in fortschrittliche Technologien, um die Energieeffizienz zu steigern und die Umweltbelastung zu minimieren. So ersetzen sie beispielsweise fossile Energieträger durch emissionsärmere Alternativen, nutzen erneuerbare Stromquellen und setzen Elektrofahrzeuge ein. Dank hocheffizienter Brenner und Öfen sowie Kraft-Wärme-Kopplungssystemen, die gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme erzeugen, sind signifikante Primäreinsparungen möglich. Tonabfälle, Schlämme und wässrige Suspensionen werden wiederverwendet und auch das Abwasser wird vollständig wiederaufbereitet und in den Kreislauf zurückgeführt. Umfassende Kontrollen der Staubemissionen bei der Lagerung und dem Transport von Rohstoffen minimieren Umweltund Gesundheitsrisiken. Durch innovative Digitaldrucktechniken wird zudem der Materialverbrauch deutlich reduziert. All diese Optimierungsmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass die spanische Keramikindustrie ihre CO2-Emissionen pro Tonne gebrannter Ware seit 1980 um rund 61 Prozent senken konnte.
Transparenz und Reporting
Die Erstellung der Ökobilanz für Keramikfliesen hat es der spanischen Keramikbranche ermöglicht, eine Vorreiterrolle bei der Erlangung der ersten Umweltproduktdeklarationen (EPDs) einzunehmen. Diese EPDs liefern transparente, standardisierte und unabhängig geprüfte Informationen über die Umweltauswirkungen keramischer Produkte entlang ihres gesamten Lebenszyklus, einschließlich der Materialzusammensetzung und des ökologischen Fußabdrucks. Für Planerinnen und Planer bedeuten sie eine verlässliche Entscheidungsgrundlage, da sie einen besseren Produktvergleich zulassen und Zertifizierungs- sowie Bauprozesse erleichtern.


