Schwimmteich / Planung

Ein Schwimmteich dient zwar dem Badespaß; er ist aber auch ein optisches Element, das sich harmonisch in die Gartengestaltung einfügen sollte. Geeignet ist beispielsweise eine Senke im Garten oder ein tiefer gelegener Geländeabschnitt. Ob in Hausnähe oder im hinteren Gartenteil platziert – beides hat seinen Reiz. Der Teich gleich an der Terrasse ist mit wenigen Schritten zu erreichen; Kinder lassen sich besser beaufsichtigen. Weiter weg gelegen bietet das Gewässer mehr Ruhe und Intimität. Bäume in unmittelbarer Nähe sind eher ungünstig. Sie könnten das Gewässer zu sehr beschatten, außerdem kann zuviel Laub und kleines Geäst in den Teich fallen.

Größe und Formen

Fast jede Teichform ist möglich. (Foto: BioNova)
Für das möglichst naturnahe Schwimmvergnügen sollten mindestens 75 Quadratmeter Gesamtwasserfläche geplant werden. Den Formen sind kaum Grenzen gesetzt. Wer allerdings sportliche Bahnen ziehen will, braucht schon eine Schwimmfläche von 10 mal 4 Meter. Dabei ist zu berücksichtigen, dass rund die Hälfte der Fläche als Regenerationszone dient. Der gängige Schwimmteich besteht im Grunde aus zwei Bereichen, der pflanzenfreien Schwimmabteilung und der mindestens ebenso großen Vegetationszone – ein biologischer Pflanzenfilter, der Badewasser in sehr guter Qualität liefert. Im Normalfall sind dafür keine Chemikalien und nur wenig Technik erforderlich. Die Teichtiefe kann 1,50 bis 2,50 Meter betragen. Je größer und tiefer der Badeteich ist, desto langsamer erwärmt sich naturgemäß das Wasser. Dafür ist die Wasserqualität aber auch entsprechend stabiler. Zur Abtrennung der beiden Bereiche bieten sich verschiedene Materialien an, zum Beispiel Natursteine, Elemente aus Holz, Beton oder Kunststoff. Bei der Planung muss berücksichtigt werden, ob der Untergrund für die gewünschte Konstruktion ausreichend tragfähig ist.

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