Trockenheit im Sommergarten vermeiden : Gardena

Bunte, vielfältig bepflanzte Gärten, Terrassen und Balkone erfreuen nicht nur ihre Besitzer – sie bieten Insekten und Vögeln Futter und Verstecke. Zudem spenden Pflanzen Schatten und lindern Sommerhitze. Extra-Bonus: Unversiegelte Flächen nehmen Wasser auf und geben es langsam wieder ab. Hier einige Tipps für einen feinen Sommergarten (Quelle und Fotos: Gardena).
In einem vielfältig gestalteten Garten lässt sich der Sommer in vollen Zügen genießen. Mit pflegeleichten Pflanzen und cleverer Technik entsteht ein lebendiger Garten, der bunt, widerstandsfähig und attraktiv für viele tierische Besucher ist. Ein Extra-Bonus: Unversiegelte Flächen nehmen Wasser auf und geben es langsam wieder ab. So können auch die Folgen von Sommergewittern nach längerer Trockenheit gemindert werden. Mit einer cleveren Pflanzenauswahl und smarter Pflege bleiben diese Vorzüge mühelos auch im Hochsommer bestehen.
Gut geplant ist halb gepflegt
Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche an Standort und Bewässerung. Wer Pflanzen passend nach ihren natürlichen Vorlieben auswählt und kombiniert, legt die Basis für eine langlebige Bepflanzung. Besonders pflegeleicht sind Beete mit winterharten Blütenstauden wie Ziergräsern, Silberkerze oder Sonnenhut: Einmal gesetzt, treiben sie jedes Frühjahr erneut aus und bereichern den Garten viele Jahre lang. Optimal angepasst an Boden und Klima sind regional angezogene Pflanzen – gerade auch im Hinblick auf den Wasserbedarf. Ihre Beeren, Samen und Pollen bieten ein reiches Nahrungsangebot für die Tierwelt. Wer Abkühlung sucht, wählt zusätzlich Gehölze wie Kornelkirsche oder Liguster: Sie spenden Schatten, bieten Futter für Tiere und strukturieren den Garten.
Der richtige Schnitt
Damit das Ökosystem Boden erhalten bleibt und die Erde weiterhin Regenwasser aufnehmen und abgeben kann, sollte auch der Rasen bewässert werden. Mit dem richtigen Schnitt lassen sich die Gießintervalle verlängern: „Der Rasen sollte nicht zu tief gemäht werden. Eine Länge von etwa sechs Zentimetern ist im Sommer ideal. Durch das längere Gras wird der Boden beschattet und somit die Verdunstung über den Boden, beziehungsweise die Austrocknung des Bodens verringert.", rät GARDENA Gartenexperte Peter Rasch. Dieser Sommerschnitt hat noch einen weiteren Vorteil: Im langen Gras bleibt das eine oder andere Wildkraut stehen, das Tieren Nahrung bietet.
Smart gießen, Sommer genießen
Wasser ist insbesondere im Sommer ein kostbares Gut – Regenwasser besonders, da es weicher ist als Leitungswasser und schonender für Pflanzen ist. Um es in trockenen Perioden verfügbar zu haben, sammeln Gartenbesitzer es in Regenfässern oder unterirdischen Zisternen. Mit Akku-Regenwasserpumpen und -Gartenpumpen lässt sich das gesammelte Wasser komfortabel und flexibel fördern. Integriert in automatische Bewässerungssysteme, ermöglichen die Akkulaufzeiten eine bedarfsgerechte Wassergabe ohne Stromanschluss.
Ein vielfältig bepflanzter Garten kommt – insbesondere durch vorausschauende Planung und smarte Technik – besser mit Wärme und Trockenperioden zurecht. Er bleibt farbenfroh, lebendig und lässt sich einfach pflegen. „Grünflächen unterstützen das Mikroklima gerade bei hohen Temperaturen. Wer vorausschauend pflanzt und smarte Technik nutzt, spart Zeit und genießt mehr Sommer im eigenen Grün", erklärt GARDENA Gartenexperte Peter Rasch.
Noch mehr Tipps vom Experten:
Wie man den Garten trotz Hitze und Trockenheit in Form hält, zeigt GARDENA Gartenexperte Peter Rasch in seinem Video. Er erklärt, welche Pflanzen mit Dürre gut zurechtkommen, wie der richtige Sommerschnitt die Verdunstung reduziert – und warum der richtige Zeitpunkt beim Gießen entscheidend ist. Hier geht's zum Video:
So hilfst Du Deinen Pflanzen durch die Hitzeperiode – YouTube.


