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Schön gebräunt ohne Sonne

Nicht mehr lange und die Zeit der ärmellosen T-Shirts und nackten Beine beginnt. Kaum einer will den ersten Sonnenstrahlen die käsebleiche Winterhaut zeigen. Zumal eine sichtbare Bräune immer noch mit Begriffen wie dynamisch, gesund, erfolgreich assoziiert wird. Was also tun, um direkt gebräunt in den Sommer zu starten? Eine Möglichkeit sind Selbstbräuner als Lotion, Creme, Gel oder Milch. Eine andere die Sonne aus der Steckdose. Wir haben einzelne Methoden genauer betrachtet und wertvolle Tipps für das "alternative" Bräunen für Sie zusammengestellt. Außerdem können Sie nachlesen, wie sich das transportable Bräunungsgeräts Innergize BH 935 von Philips in der praktischen Anwendung bewährt hat.
Besonders fein zerstäubender Spray für gleichmäßige Körperbräune (Nivea)

Sonnenbräune aus der Tube

Selbstbräuner in Gelform mit hautglättender Wirkung (Douglas)
Egal ob die künstliche Bräune aus der Tube, Flasche oder der Spraydose kommt, die Wirkung von Selbstbräunern ist im Prinzip immer die gleiche. Auf die Haut aufgetragen werden die äußeren Hautschichten eingefärbt, ohne die pigmentbildenden Hautzellen zu aktivieren. Dazu enthalten die meisten Produkte das sogenannte Dihydoxyazeton (DHA). Dieses farblose, aus Pflanzen gewonnene Kohlenhydrat dringt in die oberste Hornschicht der Haut ein und reagiert dort mit dem Keratin der Hautzellen. Auf diese Weise entstehen die braunen Farbstoffe, genannt Melanoide. Problematisch können Inhaltsstoffe wie Formaldehyd und Formaldehydabspalter sein, die wahrscheinlich aus dem DHA stammen. Beide können Allergien auslösen. Deshalb das Produkt an einer Stelle, z.B. am Arm ausprobieren. Die Bräunungsergebnisse sind durchaus akzeptabel, wenn einige grundsätzliche Dinge beachtet werden. Vor dem Auftragen am besten durch ein Peeling kleine Hautschüppchen beseitigen, damit die Bräunung nicht fleckig oder streifig wird. Das Bräunungsmittel möglichst gleichmäßig auf die trockene, fettfreie Haut auftragen. Anschließend sofort gründlich die Hände waschen, damit die Handinnenflächen nicht mit gebräunt werden. Augenbrauen und Haaransätze mit einem feuchten Wattepad abtupfen, sonst gibt es unschöne Verfärbungen. An stark verhornten Hautpartien wie Ellenbogen oder Ferse wirkt der Bräuner besonders intensiv. Deshalb auch hier lieber mit dem Wattepad leicht nachwischen. Die chemische Bräune braucht etwa acht Stunden, bis sie ihren endgültigen Farbton erreicht hat. Da unsere obersten Hautschichten permanent als Schüppchen abgestoßen werden, muss alle 3 bis 4 Tage nachgecremt werden. Die Bräunungsergebnisse sind je nach Produkt und Beschaffenheit der Haut unterschiedlich - hier muss man einfach ausprobieren. Wir haben festgestellt, dass ein günstiges Produkt aus dem Drogeriemarkt ebenso gut ist wie ein teurer Selbstbräuner.
Ideal für unterwegs oder auch zum Ausprobieren: einzeln verpackte Selbstbräunungstücher (Nivea)

Selbstbräuner als Tuch

Einzeln verpackte Selbstbräunungstücher sind Ideal für die Reise oder immer dann, wenn die Haut schnell mal zwischendurch einen leichten Sonnenschimmer bekommen soll. Prima auch zum Ausprobieren, welche sonnige Teintfarbe mit dem Tuch zu erreichen ist. Ein Tuch reicht aus um Gesicht, Hals, Dekolleté und Arme oder aber die Beine gleichmäßig mit Selbstbräuner zu versorgen. Das Tuch wird einfach ohne Druck über die Haut geführt.
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