Buchtipp: 34 Meter über dem Meer
Alles halb so wild mit dem Leben, dachte ich, als ich „34 Meter über dem Meer“ zu Ende gelesen hatte – auf wundersame Weise fügt sich am Ende doch alles. Der Roman beschreibt die Suche der jungen Ella nach einem authentischen Leben: Rasant wie eine Achterbahnfahrt, bei der man aufpassen muss, dass man nicht aus der Kurve getragen wird. Es geht um die Bewältigung einer schwierigen Jungend mit einer pedantischen Schwester und einer fast nie vorhandenen Mutter und um die erste große Liebe im Leben der Protagonistin. Und es geht darum, das "Funkeln" im Leben zu spüren, bei dem man weiß: so ist alles richtig. Zum turbulenten Verlauf passt der Wohnungstausch Ellas mit dem in die Jahre gekommenen Meeresforscher Horowitz, der seinerseits auf der Suche nach seiner Identität ist. Da prallen Welten aufeinander, die sich aber doch gar nicht so fremd sind, wie vermutet. So ganz nebenbei bringt Ella noch eine andere junge Frau "auf Spur", die ihr bei einem Unfall buchstäblich auf die Füße gefallen ist. Und auch Ellas Mutter findet für sich ein Leben, das auch für die anderen versöhnlich ist. Dies alles wird in einer fast lakonischen Sprache wunderbar leichtfüßig erzählt. Ich habe jede Zeile des Romans genossen. vs
| 34 Meter über dem Meer, Hanser Verlag | |
| Merkmale: | Roman |
| Fakten: |
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| Klartext: | Einer meiner Lieblingssätze: „Wussten Sie , dass Fische seekrank werden, wenn man sie transportiert? |
| Links | www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html |















